Schau mal rein!

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Craftbeer, Wein, Gin und eine riesige Auswahl an Whisky findest du hier!

Natürlich auch Heißgetränke und Alkoholfreies.

Enjoy the food

with family & friends

Jemand, der Whisky liebt, kann kein schlechter Mensch sein.

W.C. Fields

Getreideart

Unterscheidung

Whisky ist unter verschiedenen Bezeichnungen im Handel erhältlich. Dabei wird zum einen die unterschiedliche Getreideart benannt, aus der der Whisky hergestellt wurde:

  • Grain bezeichnet Destillate, die aus Weizen, ungemälzter (und einem kleinen Teil gemälzter) Gerste und Hafer (in Europa) und/oder Roggen (in Kanada und in den USA) und/oder Mais (in den USA) hergestellt werden. Sie werden fast ausschließlich für Blended Whiskys verwendet.
  • Rye bezeichnet Whisky, der überwiegend aus Roggen hergestellt wurde (mindestens 51 Prozent).
  • Bourbon bezeichnet Whisky, der überwiegend aus Mais hergestellt wurde (mindestens 51 Prozent).
  • Corn bezeichnet Whisky, der zu einem Großteil aus Mais hergestellt wurde (mindestens 80 Prozent).
  • Malt bezeichnet Whisky, der ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt wurde.*

Herkunft

Unterscheidung

Bezeichnungen wie Scotch, Irish, American spiegeln die Herkunft des Produktes wider. Einige dieser Herkunftsbezeichnungen sind gesetzlich geschützt und an gewisse Voraussetzungen geknüpft (zum Beispiel: Mindestalter).

Bekannte Bezeichnungen sind:

  • Scotch: Schottischer Whisky
  • Speyside Whisky: Schottischer Whisky aus der Region Speyside
  • Tennessee Whiskey: Amerikanischer Whiskey aus Tennessee*

Whiskybegriffe

Unterscheidung

 

  • Vintage (Jahrgangswhisky): Der verwendete Whisky stammt aus dem bezeichneten Jahrgang.
  • Single cask (Einzelfass): Der Whisky stammt aus einem einzelnen Fass (gebräuchlich insbesondere für schottischen Whisky). Häufig werden die Flaschen fortlaufend nummeriert. Was für den Jahrgangswhisky gilt, ist umso stärker bei Einzelfassabfüllungen ausgeprägt. Die Qualität kann bei jeder verschiedenen Abfüllung unterschiedlich sein.
  • Single barrel (Einzelfass): Der Whisky stammt aus einem einzelnen Fass (gebräuchlich insbesondere für amerikanischen Whiskey).
  • Blended Malt Whisky (Vatted Whisky, Vatted Malt oder Pure Malt): Der Whisky stammt aus den Fässern unterschiedlicher Destillerien und wurde vollständig aus gemälzter Gerste hergestellt.
  • Blended Whisky: Der Whisky ist immer eine Mischung von verschiedenen Destillaten aus gemälztem und ungemälztem Getreide.
  • Finish (Ausbau): Hinweis einiger Destillerien auf die Herkunft der zur Lagerung des Whiskys benutzten Fässer, so bedeutet zum Beispiel „Port Wood Finish“, dass der Whisky (teilweise) in ausgedienten Portweinfässern gelagert wurde. Andere Beispiele wären „Sherry Wood Finish“, „Madeira Wood Finish“.*

Verkostung

in sechs Schritten erklärt

 Schritt 1, die Farbe: Nehmen Sie das Glas am Stiel und schauen Sie sich zunächst die Farbe an. Grundsätzlich erzählt sie einem Kenner viel über Art und Dauer der Lagerung. Goldene Töne sind typisch für die Lagerung in ehemaligen Bourbon-Fässern. Je rötlicher beziehungsweise bernsteinfarbener, desto länger ist der Whisky meist im Sherryfass gereift. 

Schritt 2, die Schlieren: Anhand der Schlieren, der so genannten Kirchenfenster, die Sie sehen, wenn Sie das Glas neigen, drehen und dann die Spirituose zurück ins Glas fließen lassen, lässt sich einiges über den Alkoholgehalt und das Alter des Stoffes sagen. Grundsätzlich gilt: rinnt das Tröpfchen zügig in schmalen Schlieren herunter, ist es wohl eher hochprozentig und jünger. Ist der Inhalt des Glases eher ölig, erwartet Sie ein komplexer und länger gealterter Malt.

Schritt 3, die Nase: Decken Sie Ihr Glas nun für zehn Sekunden mit der Hand zu. Ein wesentlicher Punkt bei Whisky ist die Nase, das Aroma. Aber Vorsicht, wer das komplette Organ sofort tief ins Glas hängt, wird spätestens bei Whisky Nummer drei schlapp machen. In etwa so, wie wenn Sie eine halbe Stunde in der Parfümerie zubringen. Jetzt schwenken Sie das Glas leicht und riechen.

Wichtig ist: Es gibt kein „richtig“ und kein „falsch“. Die Spanne reicht von blumig, fruchtig über würzig, pfeffrig bis erdig, rauchig. Wenn Sie der Geruch an Mutters Apfelkuchen, einen nassen Hund oder Ihre besten Lederschuhe erinnert, sagen Sie das! Unsere Nase hat oft gerade die Gerüche der Kindheit gespeichert, die müssen erst hervorgeholt und in Worte gefasst werden.

Schritt 4, der Geschmack: Jetzt nippen Sie – aber nicht zu zögerlich – am Glas und lassen den Whisky eine Weile über Ihre Zunge gleiten. Sie dürfen das Lebenswasser fast schon kauen. Wo schmecken Sie was? Wo süß, wo bitter, wo vielleicht sogar salzig? Hält der Geschmack, was die Nase verspricht, kommen neue Aromen auf der Zunge hinzu? Sie werden feststellen, dass ein paar Tropfen stilles Wasser im Glas sowohl den Geruch als auch den Geschmack der Spirituose verändern. Experimente sind erlaubt und erwünscht. Spaß macht es auch, zur Orientierung ein Whiskybuch mit so genannten Tasting Notes, also Verkostungsnotizen hinzuzuziehen. Was schmeckt der Experte, was finden Sie davon in Ihrem Glas wieder?

Schritt 5, der Abgang: Damit ist nicht Ihre plötzliche Flucht durch die Hintertür gemeint. Im Gegensatz zum Wein dürfen und sollen Sie Whisky schlucken, denn auch der Nachklang oder Abgang ist Teil des Genusses. Ist er kurz, mittel oder lang, kommen Aromen zurück, was bleibt im Mund haften?

Schritt 6, der Vergleich: Wiederholen Sie das Prozedere mit dem nächsten Glas in der Reihe, aber nicht ohne Ihren Gaumen mit stillem Wasser und ein wenig Brot zu neutralisieren. Später am Abend ist es spannend, die ersten, idealerweise leichteren Abfüllungen in der Reihe mit den Folgenden zu vergleichen, denn Whisky verändert sich im Glas bei Kontakt mit Sauerstoff. Küren Sie am Schluss den Favoriten. Sie werden feststellen, über Geschmack lässt sich trefflich streiten – auch unter Freunden!

Bier. Die temporäre Lösung aller Probleme

DAN CASTELLANETA

Bier

Bier ist ein Getränk, das durch Gärung aus stärkehaltigen Stoffen gewonnen und nicht destilliert wird. Bei der Herstellung des meist Kohlensäurehaltigen Getränks werden oft Hopfen oder andere Würzstoffe zugesetzt,[1] etwa Früchte, Kräuter, wie Grut oder andere Gewürze.

Wir versuchen auch hier, euch die Regionalität nahe zu bringen. Wir greifen verschiedene größere und auch kleinere regionale Brauereien auf, um euch so das beste „Bierbild“ aus dem Harz geben zu können. 

Wenn Ihr euch nicht entscheiden könnt, haben wir genau das richtige für euch! 

Unser „Biertasting“ ist für jeden, der einmal verschiedene Geschmäcker austesten möchte und für die, die sich nicht entscheiden können. Aber auch für jeden anderen. 

Also worauf wartest du..? 

Unsere Sorten

Frisch gezapft vom Fass: 

Altenauer Pils 

Altenauer Hüttenbier

Altenauer Dunkel 

Guinness

Hop House 13 

Erdinger Hefeweizen

Stiftungsbräu

Harzer Craft Bier Pale Ale 

Harzer Craft Bier Märzen 

Harzer Craft Bier Saisonales 

 

 

 Frisch eingeschenkt aus dem Glas:

Altenauer Freiheit (Alkoholfrei)
Erdinger  Alkoholfrei

 

Craft Beer

Definition

Wörtlich bedeutet es schlicht „handwerklich gebrautes Bier„. Näher erläutert, handelt es sich hier um Biere, die von einem lokalen Bierbrauer in überschaubarer Stückzahl und unabhängig von großen Getränkekonzernen gebraut wurden. Von der Aussage der kleinen Menge sollte sich der geneigte Bierfan jedoch nicht verwirren lassen. Der regelmäßige Bierausstoß einer Craftbeer-Brauerei ist äquivalent einer normalen Industriebrauerei. Entscheidend ist, dass Konzerne an einer Craftbeer-Brauerei höchstens Anteil von 25 Prozent besitzen dürfen.Entgegen einiger Fachzeitschriften ist es also unabhängig davon, ob eine Brauerei eher groß oder klein ist. Jeder gute Bierbrauer, der auf seine Unabhängigkeit bedacht ist, kann „Craft Beer“ brauen und als solches vertreiben.

Knackpunkt einer Craft Beer Sorte ist die Einzigartigkeit, durch die sich das Bier von anderen Sorten abheben soll. Ob es dann nun eher schwach oder stark hopfig gebraut ist, spielt keine Rolle. Der Brauer muss in der Lage sein ein eigenständiges, individuelles Bier herzustellen. Es handelt sich demnach ferner um Spezialitätenbiere mit eigener Note. Kräftige Aromen, eigenständige Geschmackssorten und einprägsame Nuancen sollen den Geschmack eines solchen Bieres ausmachen.

Einige Sorten

Unterscheidung

  • Ale: Die prominenteste Craftbier-Sorte ist zweifelsohne das Ale. Dieses mit obergäriger Hefe gebraute Bier hat seinen Ursprung im Spätmittelalter Englands. Das Ale ist allgemein etwas stärker alkoholisiert als ein normales Lagerbier.  Besonders beliebt sind das India Pale Ale (IPA) und das Pale Ale. Im Craft-Beer-Bereich wird bei Ales sehr häufig mit verschiedensten Aromahopfen gearbeitet, die fruchtige, kräuterige und würzige Aromen ins Bier bringen können. Ein Geschmack nach tropischen Früchten ist keine Seltenheit. 
  • Bock-/ Starkbiere: Für seine kräftige, berauschende Wirkung ist besonders das Bockbier bekannt und beliebt. Das saisonale Starkbier gibt es in Frühsommer und Wintervarianten, als helles wie auch dunkles Bier und sogar Weizen. Viele Bockbiere haben gemein, dass sie recht schwer, süßlich, gar honigartig und karamellig schmecken. Bockbier besitzt aufgrund seines relativ geringeren Wassergehalts und der dickflüssigen Maische beim Brauen seinen relativ hohen Alkoholgehalt. 
  • Pilsener/ Lager: Da das untergärige Lager im Gegensatz zum obergärigen Ale besonders lang gelagert werden muss, kann es als Antagonist zu dieser Biersorte angesehen werden. Pils und Lager haben meist einen Alkoholgehalt von 4 – 5 Vol %. Inzwischen wurde es auch von den Craft-Brauern für sich entdeckt und beschert der Standardsorte ebenfalls einen Platz in der Craft Beer Kultur.
  • Porter/ Stout: Das tiefdunkle Bier schmeckt aufgrund kräftiger Röstmalze sehr süß und stark malzig. Ähnlich dem Pils hat es meistens einen Alkoholgehalt von ungefähr 5 Vol %. England mit seinen vielen Küsten- und Koloniestädten brauchte im 18. und 19. Jahrhundert ein wohlschmeckendes Getränk mit dem die schwer tragenden Hafenarbeiter (Port – engl. der Hafen) seinen Durst stillen konnte. Ein Abkömmling des Porters ist das herzhafte Stout. Das Stoutbier schmeckt etwas würziger, voller und kräftiger als das normale Porter und wird gern zu deftigen Speisen genossen. Häufig finden sich in Porter und Stout Aromen von Kaffee, Rauch, Karamell und dunkler Schokolade.